De Lëtzebuerger ass vun der Pole an d'Course gaangen a konnt seng 1. Plaz bis an d'Zil verdeedegen a gewënnt mat sengem DHL Porsche GT3 d'Course zu Jeddah.

Den Dylan Perreira huet am Virfeld vun der Formel 1 Course zu Jeddah a Saudi Arabien d'Course vum Middle East Championship gewonnen. Nodeems de Lëtzebuerger sech scho Pole Positioun séchere konnt huet hien sech vun Ufank un och an der Course op der 1. Positioun behaapte kennen an ass souverän eng Start-Zil Victoire agefuer.

Presse Communiqué

Sieg für Dylan Pereira beim Jubiläumsrennen der Porsche Sprint Challenge Middle East

Noch ein Sieg für Dylan Pereira zum Saisonabschluss, nach seinen beiden Triumphen im Porsche Supercup in Belgien und in der WEC in Bahrain: In Jeddah gewann der Luxemburger das 150. Rennen der Porsche Sprint Challenge Middle East – einer von Pereiras Supercup-Team Lechner Racing organisierten sehr populären Rennserie im Nahen Osten, die dort auch vielen lokalen Talenten eine Chance gibt und die im Rahmenprogramm der Formel-1-Premiere in Saudi-Arabien antrat. Offenbar hat der 24-Jährige ein besonderes Händchen für Jubiläumsrennen: Ende August hatte er bereits das 300. Rennen des Porsche Supercup in Spa-Francorchamps gewonnen.

Pereira hatte sich im Qualifying mit einer halben Sekunde Vorsprung bereits souverän die Pole Position gesichert, hatte einen sehr guten Start, übernahm sofort die Führung, fuhr auch die schnellste Rennrunde und brachte einen ungefährdeten Sieg nach Hause. „Es war ein bisschen chaotisch, mit einem Safety-Car und am Ende einem vorzeitigen Abbruch zwei Runden vor Schluss nach einem weiteren Crash. Aber auf diesem einerseits sehr engen, aber doch extrem schnellen Straßenkurs war das wohl fast ein bisschen zu erwarten.“

Im ersten Rennen am Samstag war er ebenfalls von der Pole Position gestartet, „aber dann bin ich schlecht weggekommen, war deshalb in der ersten Kurve mitten im Getümmel um die Führung und bin dann von hinten umgedreht worden.“ Von ganz am Ende des Feldes musste sich Pereira dann in dem nur 25 Minuten dauernden Rennen wieder nach vorne kämpfen, machte mit mehreren schnellsten Rennrunden auch deutlich Boden gut, und landete am Ende auf Rang zehn.

Zu dem etwas überraschenden Einsatz war er durch einen positiven Corona-Test des Deutschen Richard Wagner gekommen, der dadurch für das Wochenende ausfiel. „Eigentlich war ich hier nur als Instruktor vorgesehen – um den noch unerfahreneren Piloten ein bisschen zur Seite zu stehen. Als dann klar war, dass Richard nicht würde fahren können, habe ich sehr gerne die Chance ergriffen, ein paar mehr Rennkilometer zu bekommen. Das kann auch für die Zukunft immer nur hilfreich sein.“

Nur aus der Ferne konnte Pereira dadurch am Freitagabend die Bekanntgabe der Ergebnisse der Luxemburger „Sportler des Jahres“ Wahl 2021 verfolgen, in der er auf dem dritten Platz landete: „Mich als Motorsportler so weit vorne platzieren zu können, zwischen vielen Vertretern von Sportarten wie Fußball oder in einem Qlympia-Jahr auch der Leichtathletik, die in der breiten Öffentlichkeit doch eine deutlich größere Aufmerksamkeit bekommen, das macht mich schon ein kleines bisschen stolz. Danke an alle, die meine Leistungen in dieser Saison honoriert haben.“