
D’Verbindungen a Richtung Grand-Duché solle besser un de Reseau, deen an Däitschland existéiert, ugepasst ginn. Dëst wier en Avantage fir all d’Frontalieren aus der Regioun, esou de Schartz an engem Schreiwes, dat hien un de Verkéiersminister vu Rheinland-Pfalz geschéckt huet. An sengem Schreiwes fuerdert de Schartz de Minister Volker Wissing op, sech mat Lëtzebuerg a Kontakt ze setzen, wat dësen och gemaach huet.
Verschidden Däitsch Stied, wéi Nittel, Konz oder Saarburg sinn iwwert den RGTR-Reseau u Lëtzebuerg ugebonnen. Aus villen anere Regiounen aus dem Krees fueren d’VRT-Busser aus Däitschland a Richtung Stad Lëtzebuerg.
Ma den RGTR gëtt jo bis 2022 nei organiséiert an do gëtt et Kritik aus dem Nopeschland, datt een hei net an d’Gespréicher an d’Organisatioun matagebonne gëtt. Et géif ee sech eng séier Reaktioun aus dem Grand-Duché wënschen, fir d’Buslinne vun der Grenz a Richtung Stad méi attraktiv fir d’Pendler ze maachen, heescht et souwuel vum Günther Schartz wéi och vum Volker Wissing. Duerch eng Zesummenaarbecht kéint een eben déi däitsch Buslinnen an déi Lëtzebuerger Buslinnen besser openeen ofstëmmen an den ëffentleche Verkéier, souwuel Bus wéi och Bunn, méi interessant fir Pendler maachen.
Grenzüberschreitendes Busnetz besser mit der deutschen Seite abstimmen
Schreiben an Ministerium in Luxemburg auf Anregung von Landrat Günther Schartz
Der grenzüberschreitende Busverkehr nach Luxemburg sollte besser mit der deutschen Seite abgestimmt werden, sagt der Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Günther Schartz. Dies sei auch im Sinne der vielen Grenzpendler, die diese Buslinien nutzen. Der Landrat hat sich daher mit einem Brief an Verkehrsminister Volker Wissing gewandt und ihn gebeten, das Ministerium im Nachbarland zu kontaktieren, um darauf hinzuwirken, dass die Zusammenarbeit unter anderem mit dem Landkreis und dem Verkehrsverbund Region Trier (VRT) gestärkt wird. Der rheinland-pfälzische Minister hat daraufhin nun seinen Kollegen François Bausch in Luxemburg angeschrieben.
Über das Régime Général des Transports Routiers (RGTR) betreibt Luxemburg ein Netz von grenzüberschreitenden Buslinien, das zum Beispiel Longuich, Konz, Nittel und Saarburg mit dem Nachbarland verbindet. Das Linienangebot der RGTR wird zurzeit überarbeitet und soll in der neuen Form im Januar 2022 starten. Die Verantwortlichen auf der deutschen Seite sind allerdings bislang leider nicht eingebunden worden. Der Landrat hält die Abstimmung der Linien mit dem VRT und SPNV-Nord aber für zwingend notwendig. „Niemand versteht, wenn die Luxemburgischen Buslinien bei uns
Orte anfahren, ohne dass es mit uns abgestimmt ist. Da die Verkehre in Luxemburg komplett staatlich ohne Wettbewerb organisiert sind und vollständig vom Staat bezahlt werden, hat die Luxemburgische Regierung alle Hebel in der Hand, die Busverkehre mit uns abzustimmen. Bei guten Nachbarn dürfte das kein Problem sein“, so Schartz. Er wünscht sich eine schnelle Reaktion aus Luxemburg, denn es gehe ja vor allem darum die Busrouten für Pendler attraktiv zu machen und die luxemburgischen Gemeinden vom Individualverkehr zu entlasten. Und auch für die Gemeinden im Landkreis sei dies bedeutsam, da es dazu beitragen könne, Verkehrsprobleme zu lösen – vor allem wenn der Busverkehr in abgestimmter Form aufgestellt werde. Auch Minister Volker Wissing spricht sich dafür aus, Synergien zwischen dem Busnetz, das von Luxemburg betrieben wird, und den Planungen auf deutscher Seite zu „identifizieren und zu realisieren“.
Relevant sind in diesem Zusammenhang unter anderem abgestimmte Abfahrts- und Ankunftszeiten, aber auch bedarfsgerechte zusätzliche Angebote. Eine stärkere Verzahnung der Busnetze des RGTR und des VRT kann es auch ermöglichen, bessere Umsteigerelationen zu schaffen und den Öffentlichen Personennahverkehr so noch attraktiver zu machen. Auf diese Weise können weitere Pendler zum Umstieg auf diese umweltfreundliche Form der Mobilität gewonnen werden. In diesem Zusammenhang sollte letztlich auch der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Nord (SPNV Nord) in den Abstimmungsprozess eingebunden werden, um den Pendlern mit Bus und auch mit der Schiene ein attraktives Angebot „aus einem Guss“ zu machen. So gibt es Zugverbindungen von den Kreisorten Föhren, Schweich, Igel und Konz nach Luxemburg.