Den Hollänner verdeedegt deemno säin Titel. Fir de Lëtzebuerger war et keng esou erfollegräich Saison.

Um Sonndeg stoung zu Monza déi lescht Manche vun der Saison am Porsche Supercup um Programm. Den Dylan Pereira, dee vun der aachter Plaz gestart war,  ass no enger animéierter Course den 13. ginn. Wärend de 15 Ronne gouf et eng Partie Iwwerhuelmanöver an de Lëtzebuerger huet och e puermol d'Streck misse verloossen.

D'Victoire goung fir d'véierte Kéier an dëser Saison un de Larry Ten Voorde, dee sech e Samschdeg scho fréizäiteg de General geséchert hat. Den Hollänner huet domadder säin Titel vun zejoert verdeedegt. Zweeten an der Course gouf de Laurin Heinrich, dat virum Ayhancan Güven. Den Tierk ass domadder vun der siwenter Plaz nach op de Podium gefuer.

Hannert dem Ten Voorde ass den Jaxon Evans den Zweeten am General ginn. Hien hat um Enn ee Punkt Avance op den Heinrich an de Güven. Den Heinrich huet sech och d'Rookie-Wäertung geséchert.

Nodeems den Dylan Pereira déi lescht Saison den Zweete gi war, ass et dëst Joer net sou gutt fir hie gelaf. Um Enn ass en zweemol op de Podium gefuer. Zu Spa stoung hie ganz uewen an zu Spielberg war et eng zweete Plaz.

Schreiwes vum Dylan Pereira

Porsche Supercup Monza

Unglückliches Finalwochenende für Dylan Pereira im Porsche Supercup in Monza

Es sollte einfach nicht sein: Auch bei den beiden letzten Rennen des Porsche Supercup 2021 verließ das Pech Dylan Pereira nicht. Ausgerechnet sein Lechner-Teamkollege Tio Ellinas fuhr ihm beim Finale am Sonntag drei Runden vor Schluss auf der Geraden völlig unnötig ins Auto und verhinderte eine gute Platzierung zum Saisonabschluss: „Ich weiß auch nicht, was er sich dabei gedacht hat. Bis dahin wäre Platz fünf oder sechs durchaus möglich gewesen, das Rennen lief für mich von Startplatz acht nicht schlecht. Aber nach dem Crash stand das Lenkrad um 70 Grad schief, da kann man dann natürlich nicht mehr viel machen“, ärgerte sich der 24-Jährige, der so noch bis auf Platz 13 zurückfiel.

Das Wochenende hatte bereits mit dem Qualifying am Samstag Vormittag unglücklich begonnen: „Ich habe nie im richtigen Moment einen guten Windschatten erwischt, was auf dieser Strecke mit den langen Geraden ja extrem wichtig ist. Je nach Situation kann das schon einmal einen Unterschied von vier bis fünf Zehnteln ausmachen“ - in etwa die Zeitdifferenz übrigens zu seinem BWT Lechner Racing Teamkollegen Ayhancan Güven, der dich die Pole Position für das Samstagsrennen sicherte, aber zugab, das sehr wohl auch einem optimalen Windschatten zu genau dem richtigen Zeitpunkt zu verdanken.

Für Pereira blieb so nur der neunte Startplatz für das Samstagsrennen – immer eine kritische Situation, im Mittelfeld starten zu müssen, wo Kollisionen quasi an der Tagesordnung sind. Prompt wurde er dann nach gutem Start und bereits auf dem Weg nach vorne das Opfer einer solchen, als es sein Konkurrent Simone Iaquinta übertrieb und ihn ins Kiesbett schickte: „Es ist bitter, dass es immer wieder Leute gibt, die glauben, das Rennen in der ersten Rund gewinnen zu können. Die meinen, sie könnten einfach mal 30 Meter später bremsen und alle auf einmal überholen. So etwas kann eigentlich nur schief gehen – und mich hat es das Rennen gekostet“, ärgerte sich der Luxemburger. „Ich bin fast ganz ans Ende des Feldes zurück gefallen, musste mich dann wieder mühsam nach vorne kämpfen, aber mehr als der 21. Platz war halt nicht mehr drin.“

Sein Fazit fiel dann auch gemischt aus: „Insgesamt war es eine schwierige Saison, in der ich doch sehr oft vom Pech verfolgt war. Der Speed war da, aber es sind einfach zu viele Dinge schief gelaufen. Mit dem Sieg in Spa habe ich ja gezeigt, was möglich war, wenn einmal alles zusammen gepasst hat. Ich möchte mich auf jeden Fall bei BWT Lechner Racing bedanken, das Team hat mich immer, auch in schwierigen Situationen, unterstützt und sehr hat gearbeitet, um uns wieder weiter nach vorne zu bringen. Jetzt gilt mein Fokus den noch ausstehenden Rennen in der WEC und im ADAC-GT-Masters, bei denen ich auf jeden Fall noch einmal alles geben werde, um hoffentlich noch einmal ganz oben zu stehen."